DADGAD Modus

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Über das DADGAD-Tuning

Das 'keltische' Tuning. Weder Dur noch Moll (modal). Erzeugt eine mystische, schwebende Atmosphäre.

Warum DADGAD?

  • Perfekt für Folk, Fingerstyle und perkussive Gitarre
  • Ermöglicht 'Drone'-Sounds (liegende Basstöne)
  • Bewegliche Melodien bei offenen Saiten klingen fantastisch

Bekannte Songs & Bands

Ed Sheeran (Photograph), Led Zeppelin (Kashmir), Pierre Bensusan.

So stimmen Sie auf DADGAD

Anleitung für das Stimmen auf DADGAD:

  1. Gehen Sie am besten von der Standard-Stimmung aus.
  2. Nutzen Sie unser Mikrofon-Tool oben, um die exakte Tonhöhe zu finden.
  3. Stimmen Sie jede Saite einzeln und lassen Sie den Ton ausklingen.
  4. Wichtig bei tiefen Drop-Tunings: Nicht zu tief gehen, sonst fangen die Saiten an zu scheppern (Saitenschnarren).
  5. Spielen Sie nach dem Stimmen einen Akkord, um die Harmonie zu prüfen.

Experten-Tipps & FAQ

Brauche ich für dieses Tuning andere Saiten?

Für alles unterhalb von Drop C empfehlen wir dickere Saiten (z.B. .011er oder .012er Sätze, 'Skinny Top Heavy Bottom'). Wenn die Saiten zu dünn sind, 'schlabbern' sie und die Intonation wird unsauber.

Muss ich den Halsstab (Truss Rod) einstellen?

Bei extremen Änderungen (z.B. von Standard auf Drop B) ändert sich der Saitenzug drastisch. Es kann nötig sein, die Halskrümmung und die Oktavreinheit neu einzustellen, damit die Gitarre bundrein bleibt.

Funktionieren meine normalen Griffe noch?

Bei 'Step-Down'-Tunings (Eb, D-Standard) ja – alles klingt nur tiefer. Bei 'Drop'-Tunings ändern sich die Griffe auf der tiefen E-Saite (Powerchords werden einfacher). Bei 'Open'-Tunings müssen Sie komplett neue Griffe lernen.