Drop C
Drop C Modus
Drop C ist der Standard im modernen Metal. Alles liegt einen Ganzton tiefer als Drop D – für massiven Druck im Low-End.
Hier klicken, um Mikrofon zu aktivieren
Über das Drop C-Tuning
Drop C ist der Standard im modernen Metal. Alles liegt einen Ganzton tiefer als Drop D – für massiven Druck im Low-End.
Warum Drop C?
- Perfekt für Metalcore und Hard Rock: Tief, aggressiv und mächtig
- Gleiche Griffe wie bei Drop D, aber deutlich düsterer im Klang
- Ideal für schwere Riffs und Breakdowns
Bekannte Songs & Bands
System of a Down, Slipknot, Killswitch Engage, Bullet For My Valentine.
Zielnoten für Drop C
Stimme die Saiten von tief nach hoch auf C G C F A D.
| Reihenfolge | Zielnote | Frequenz |
|---|---|---|
| 1 | C2 | 65.41 Hz |
| 2 | G2 | 98.00 Hz |
| 3 | C3 | 130.81 Hz |
| 4 | F3 | 174.61 Hz |
| 5 | A3 | 220.00 Hz |
| 6 | D4 | 293.66 Hz |
Was sich bei Drop C ändert
Drop C behält die Ein-Finger-Powerchord-Logik von Drop D bei, legt aber die ganze Gitarre tiefer: C G C F A D von tief nach hoch. Die drei tiefen Saiten ergeben ein kräftiges C5-Fundament, während die oberen Saiten für Riffs und Lead-Linien vertraut bleiben.
Weil jede Saite tiefer liegt als in Standardstimmung, fühlt sich Drop C lockerer und dunkler an als Drop D. Es passt besonders dann, wenn ein Riff wirklich ein tiefes C braucht und nicht nur mehr Verzerrung.
Saitenspannung und Stimmablauf
Stimme Saite für Saite und prüfe das tiefe C noch einmal, nachdem sich die höheren Saiten gesetzt haben. Große Spannungsänderungen können Hals und Brücke leicht bewegen, deshalb reicht ein schneller Durchgang selten aus.
Wenn das tiefe C wackelt, schnarrt oder als Oktave darüber erkannt wird, probiere eine stärkere Basssaite und schlage beim Stimmen sanfter an. In Drop C ist das Setup wichtiger, weil die tiefste Saite einen großen Teil des Riffs trägt.
So stimmen Sie auf Drop C
Anleitung für das Stimmen auf Drop C:
- Gehen Sie am besten von der Standard-Stimmung aus.
- Nutzen Sie unser Mikrofon-Tool oben, um die exakte Tonhöhe zu finden.
- Stimmen Sie jede Saite einzeln und lassen Sie den Ton ausklingen.
- Wichtig bei tiefen Drop-Tunings: Nicht zu tief gehen, sonst fangen die Saiten an zu scheppern (Saitenschnarren).
- Spielen Sie nach dem Stimmen einen Akkord, um die Harmonie zu prüfen.
Experten-Tipps & FAQ
Brauche ich für dieses Tuning andere Saiten?
Für alles unterhalb von Drop C empfehlen wir dickere Saiten (z.B. .011er oder .012er Sätze, 'Skinny Top Heavy Bottom'). Wenn die Saiten zu dünn sind, 'schlabbern' sie und die Intonation wird unsauber.
Muss ich den Halsstab (Truss Rod) einstellen?
Bei extremen Änderungen (z.B. von Standard auf Drop B) ändert sich der Saitenzug drastisch. Es kann nötig sein, die Halskrümmung und die Oktavreinheit neu einzustellen, damit die Gitarre bundrein bleibt.
Funktionieren meine normalen Griffe noch?
Bei 'Step-Down'-Tunings (Eb, D-Standard) ja – alles klingt nur tiefer. Bei 'Drop'-Tunings ändern sich die Griffe auf der tiefen E-Saite (Powerchords werden einfacher). Bei 'Open'-Tunings müssen Sie komplett neue Griffe lernen.
Ähnliche Stimmungen
Passende Stimmungen für Drop C
Drop D
Bei Drop D wird nur die tiefste Saite einen Ganzton runtergestimmt (E auf D). Der sofortige Einstieg in härtere Rock-Sounds.
Drop C# (Db)
Auch bekannt als Drop Db. Ein Halbton tiefer als Drop D. Der 'Sweet Spot' zwischen Spielbarkeit und Härte.
Drop B
Jetzt wird es brutal. Drop B bringt die Gitarre in Bariton-Bereiche. Essenziell für modernen Heavy Metal.