Open D Modus
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Über das Open D-Tuning
Ergibt einen satten D-Dur Akkord. Sehr beliebt bei Singer-Songwritern für einen vollen, raumfüllenden Klang.
Warum Open D?
- Wunderschöne, resonante Akkorde mit einfachen Barré-Griffen
- Sehr intuitiv für Slide-Gitarre
- Tiefere Bässe als Open E, daher saitenschonender
Bekannte Songs & Bands
Mumford & Sons, Bon Iver, Richie Havens (Woodstock), Bob Dylan.
So stimmen Sie auf Open D
Anleitung für das Stimmen auf Open D:
- Gehen Sie am besten von der Standard-Stimmung aus.
- Nutzen Sie unser Mikrofon-Tool oben, um die exakte Tonhöhe zu finden.
- Stimmen Sie jede Saite einzeln und lassen Sie den Ton ausklingen.
- Wichtig bei tiefen Drop-Tunings: Nicht zu tief gehen, sonst fangen die Saiten an zu scheppern (Saitenschnarren).
- Spielen Sie nach dem Stimmen einen Akkord, um die Harmonie zu prüfen.
Experten-Tipps & FAQ
Brauche ich für dieses Tuning andere Saiten?
Für alles unterhalb von Drop C empfehlen wir dickere Saiten (z.B. .011er oder .012er Sätze, 'Skinny Top Heavy Bottom'). Wenn die Saiten zu dünn sind, 'schlabbern' sie und die Intonation wird unsauber.
Muss ich den Halsstab (Truss Rod) einstellen?
Bei extremen Änderungen (z.B. von Standard auf Drop B) ändert sich der Saitenzug drastisch. Es kann nötig sein, die Halskrümmung und die Oktavreinheit neu einzustellen, damit die Gitarre bundrein bleibt.
Funktionieren meine normalen Griffe noch?
Bei 'Step-Down'-Tunings (Eb, D-Standard) ja – alles klingt nur tiefer. Bei 'Drop'-Tunings ändern sich die Griffe auf der tiefen E-Saite (Powerchords werden einfacher). Bei 'Open'-Tunings müssen Sie komplett neue Griffe lernen.
Ähnliche Stimmungen
Passende Stimmungen für Open D
Open G
Das 'Rolling Stones'-Tuning. Die Leersaiten ergeben einen G-Dur Akkord. Perfekt für Riffs mit wenig Greifaufwand.
Open C
Ein sehr resonantes Tuning mit einem tiefen C im Bass und einer hohen Terz. Klingt sehr mächtig und weit.
DADGAD
Das 'keltische' Tuning. Weder Dur noch Moll (modal). Erzeugt eine mystische, schwebende Atmosphäre.